Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 531/13

Auf Wendes „zeitnahe“ Vorschläge zur Reduzierung befristeter Verträge warten die Betroffenen seit Mai

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Heike Franzen, hat die heutige (01. Oktober 2013) Reaktion von Bildungsministerin Professor Dr. Waltraud Wende auf NDR-Recherchen zum Thema „befristet beschäftigte Lehrkräfte“ scharf kritisiert:

„Ganz offensichtlich kommt Professor Wende durch den Bericht so unter Druck, dass sie bereits vorab reagiert. Tatsache ist, dass Wende bereits im Mai angekündigt hatte, zumindest auf kurzfristige Zeitverträge zu verzichten. Tatsache ist weiter, dass sie bislang auch auf Nachfrage dazu nichts vorgelegt hat. So hält die Ministerin Wort“, erklärte Franzen in Kiel mit Blick auf die Überschrift der Pressemitteilung der Bildungsministerin.

Die Abgeordnete betonte, nach den entsprechenden Äußerungen der Bildungsministerin im Mai habe die CDU-Fraktion ein Konzept gefordert. Bereits diese Forderung sei von den Regierungsfraktionen abgelehnt worden. Wende habe im Ausschuss lediglich berichtet, dass sie für Mitte September aussagekräftige Daten über die im System befindlichen befristeten Stellen erwarte.

„Heute erklärt Wende, sie habe erst durch den NDR von der unterschiedlichen Besoldung ihrer Vertretungslehrkräfte erfahren. Das zeigt doch eindeutig, dass sie sich bislang mit diesem Thema überhaupt nicht befasst haben kann. Wende produziert nur leere Worte“, so Franzen.

Dies belege auch die Tatsache, dass während der Amtszeit von Bildungsministerin Professor Wende die Zahl der befristeten Verträge um 20 Prozent gestiegen sei.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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