| Nr. 312/11

CCS-Technologie kann durch neue Forschung weder nachhaltig noch sicher angewandt werden; Standort in der Nordsee ungeeignet

Die Erprobung der CCS-Technologie in der Nordsee außerhalb der 12-Meilen Zone wird die grundsätzlichen Nachteile dieser Technologie nicht lösen können. Eine unterirdische Ablagerung von Kohlendioxid verschiebt das Problem in die Zukunft, an statt jetzt nach umweltneutralen Lösungen für die Energiewende zu suchen.

Schleswig-Holstein hat nicht ohne Grund in zähen Verhandlungen die Länderklausel im neuen CCS-Gesetz durchgesetzt. Für diese Technologie gibt es im Lande keine ausreichende Akzeptanz, weil weder die Vorteile erkennbar sind noch erhebliche Sicherheitsbedenken und Risiken für die Umwelt ausgeschlossen werden können.

Der jetzt zur Diskussion stehende Standort zur Erprobung der CCS-Technologie außerhalb der 12-Meilen–Zone in der Nordsee ist völlig ungeeignet, weil er erhebliche Risiken für den angrenzenden größten Naturpark Deutschlands, das Wattenmeer, birgt.

Sowohl der Transport mit dem Schiff oder durch Leitungen dahin würde entweder kaum genehmigungsfähig sein oder so hohe Auflagen mit sich bringen, dass ein solches Projekt kaum wirtschaftlich darstellbar wäre. Darüber hinaus sollten die knappen Forschungsmittel lieber zur Erforschung der großtechnischen Nutzung von Kohlendioxid ausgeben werden, dass z. B. schon heute zur Trockeneisherstellung oder der Produktion von Harnstoff wiederverwertet werden kann.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

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