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CDU-Fraktion fordert Initiative zur Abmilderung der hohen Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa

Mit einem Initiativantrag fordert die CDU-Landtagsfraktion die Schleswig-Holsteinische Landesregierung auf, gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa aktiv zu werden:

„Das Land Schleswig-Holstein kann und muss seinen Anteil zur Lösung des Problems der hohen Jugendarbeitslosigkeit im Süden Europas leisten. Bloße Lippenbekenntnisse reichen da nicht aus“, erklärte der Initiator des Antrages, der Europapolitiker Volker Dornquast, heute (18. Dezember 2013) in Kiel.

Dornquast sieht Deutschland angesichts der Jugendarbeitslosigkeitsquoten von bis zu 50 Prozent in den südeuropäischen Ländern, insbesondere Spanien und Griechenland, in einer besonderen Verantwortung. Die europäische Solidarität mache es erforderlich, dass die Europäischen Institutionen und die nationalen Regierungen aktiv werden.

Von Seiten der Kammern der Berufsstände gäbe es schon erste positive Initiativen. So würden bei der DEHOGA Schleswig-Holstein gezielt junge Menschen aus Spanien und Griechenland gesucht, die hier nach Sprachkursen einen Ausbildungsvertrag erhalten und auch zusätzlich weiter gezielt betreut werden.

Die ersten jungen Spanier seien bereits hier und die ersten Rückmeldungen von beiden Seiten sehr positiv, so die Informationen des DEHOGA.

„Mit den Ausbildungsangeboten bei uns im Land können zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden“, betonte Dornquast. Zum einen schaffe man für die jungen Menschen Perspektiven und zum anderen könnten hier Betriebe profitieren, die keine Auszubildenden finden und bei denen es an Fachkräften mangelt.

Wichtig sei nun eine konzertierte Aktion der Landesregierung, die das Knowhow der Kammern und Betriebe nutze und mit den arbeitsvermittelnden Stellen der Behörden koppele. Es müsse Kontakt zu spanischen Regionen geschaffen werden, die Förderprogramme der EU gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit nutzen können.

“Wir sind gemeinsam gefordert, die Perspektivlosigkeit junger Menschen zu bekämpfen. Unsere Initiative soll einen konkreten Beitrag dazu leisten“, so Dornquast abschließend.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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