CDU-Fraktion

Entscheidung über die Mittel für die Neuen Eutiner Festspiele steht kurz bevor

Bildungs- und Finanzausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages werden in einer gemeinsamen Sitzung am 29. März 2012 über die Freigabe von Mitteln für die Neuen Eutiner Festspiele beraten. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Sitzung der Arbeitskreise „Bildung“ und „Finanzen“ beider Fraktionen in Eutin.

„Aller Voraussicht nach werden am 29. März 2012 die Voraussetzungen für eine Aufhebung des Sperrvermerkes für die Mittel vorliegen“, erklärten die Finanzexperten beider Fraktionen, Tobias Koch (CDU) und Katharina Loedige (FDP).

Die Eutiner Festspiele hatten durch einen Vertrauensverlust in den Jahren seit 2008 etwa die Hälfte ihrer ursprünglich 40.000 Besucher eingebüßt. Im Jahr 2011 sind durch hinzu kommende schlechte Wetterbedingungen nur etwa 20.000 Karten verkauft worden. Das entspricht einer Auslastung von 40 Prozent. Die Festspiele hatten dadurch mit einem kleinen Minus von 10.000 Euro abgeschlossen.

In diesem Jahr rechne man mit einer deutlich besseren Auslastung von fast 50 Prozent oder 28.000 Besuchern. Bereits jetzt seien 8.000 Karten verkauft worden. Dies sei vor allem darauf zurück zu führen, dass es gelungen sei, einige Reiseveranstalter, die Eutin in den letzten Jahren nicht mehr im Programm hatten, zurück zu gewinnen.

Die Intendantin der Festspiele Dominique Caron habe heute auf das qualitativ hochwertige Programm für 2012 hingewiesen. Mit Nabucco, der Blume von Hawaii und dem Liebestrunk habe man ein vielseitiges Programm, das man in den kommenden Jahren in gleich bleibend hoher Qualität kontinuierlich fortführen wolle, um das Stammpublikum zu begeistern.

Die Wahlkreisabgeordnete Herlich Marie Todsen-Reese (CDU) betonte das Programm 2012 mache ihr richtig „Lust auf die Eutiner Festspiele.“ Der FDP-Landtagsabgeordnete Jens-Uwe Dankert hob besonders das Engagement der Eutinerinnen und Eutiner hervor. Das Bürgerengagement sei eine große Unterstützung für die Festspiele. Die gesammelten Spenden in Höhe von 100.000 Euro durch den Förderverein belegten das auch finanziell. So seien inzwischen auch 220.000 Euro Stammkapital für die Kulturgenossenschaft zusammengekommen. Mit 80.000 Euro für den Doppelhaushalt werde die Förderung nicht höher sein, als bei vergleichbaren Einrichtungen in Schleswig-Holstein, betonten die Abgeordneten.

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