Johannes Callsen

Johannes Callsen
Minderheitenbeauftragter der Ministerpräsidenten

| Nr. 118/14

Es geht um das Landestheater Schleswig-Holstein, nicht um ein Spoorendonk-Gedenktheater in Schleswig

CDU-Fraktionschef Johannes Callsen hat in der Debatte um den Erhalt eines Theaterstandortes in Schleswig und des Landestheaters insgesamt Kulturministerin Anke Spoorendonk aufgefordert, aus dem Schmollwinkel zu kommen.

„Es geht um das Landestheater Schleswig-Holstein, nicht um ein Spoorendonk-Gedenktheater in Schleswig. Wenn die Statik-Sanierung des Theaters am Lollfuß günstiger ist, als der Neubau am Hesterberg, dann müssen die für den Neubau vorhanden Landesmittel selbstverständlich in die Sanierung fließen“, forderte Callsen.

Der CDU-Fraktionschef wies die von Spoorendonk und SSW-Fraktionschef Lars Harms gegen die Schleswiger CDU erhobenen Vorwürfe zurück.

„Beide wollen darüber hinweg täuschen, dass Spoorendonk nicht einmal die Grünen überzeugen konnte. Es ist die Aufgabe der Kommunalpolitiker, unkalkulierbare Haushaltsrisiken zu verhindern, auch wenn sie dazu unerträglichen Druck aus dem Ministerium aushalten müssen“, so Callsen.

Die Kulturministerin habe den Neubau am Hesterberg vorgeschlagen, ohne eine Statik-Sanierung der Spielstätte am Lollfuß überhaupt geprüft zu haben. Spoorendonk stehe nach ihrer Abstimmungsniederlage in der Verantwortung, unverzüglich gemeinsam mit der Stadt Schleswig dieses Versäumnis nachzuholen, und die Alternative am Lollfuß zu prüfen.

„Vor Ort sind alle Verantwortlichen bereit, konstruktiv weiter zu arbeiten, um den Theaterstandort Schleswig zu sichern. Spoorendonk darf jetzt nicht aus gekränkter Eitelkeit das Landestheater vor die Wand fahren lassen“, so Callsen.

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