Peter Sönnichsen

Peter Sönnichsen
Kulturpolitik

| Nr. 064/14

Hilfe für Flutopfer muss wichtiger als Denkmalschutz für 70-er-Jahre-Betonbauten sein

Der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Peter Sönnichsen, hat mit Unverständnis auf Medienberichte der NDR 1 Welle Nord reagiert, wonach Opfer der Elbeflut des vergangenen Jahres wichtige Sanierungsarbeiten an ihren Häusern unter anderem wegen schleppender Bearbeitung ihrer Anträge durch die Denkmalschutzbehörde nicht ausführen können:

„Frau Spoorendonks Denkmalschützer haben mit der Inventarisierung von 16.000 zusätzlichen Kulturdenkmälern offensichtlich so viel zu tun, dass sie sich um die Probleme der Menschen nicht mehr kümmern können. Hilfe für Flutopfer muss aber wichtiger sein, als Denkmalschutz für 70-er-Jahre-Betonbauten“, erklärte Sönnichsen heute (06. Februar 2014) in Kiel. Die Notwendigkeit des Denkmalschutzes für die Häuser am Lauenburger Elbufer stehe im Übrigen außer Frage. Gerade deswegen sei der unglaubliche Vorgang ein weiterer Beleg dafür, dass SPD, Grüne und SSW beim Denkmalschutz auf dem völlig falschen Weg seien.

„Wer Denkmäler bewohnt, sie pflegt und in ihnen arbeitet, dessen Anträge müssen zügig bearbeitet werden. Wenn das nicht mehr passiert, dann wird bald niemand mehr dazu bereit sein, denkmalgeschütztes Eigentum zu erwerben oder zu übernehmen“, so Sönnichsen.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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