Astrid Damerow

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Europapolitik

| Nr. 394/15

Hunderte Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen kann man nicht nur Montags-Freitags von 08:00-16:00 Uhr medizinisch versorgen

Die flüchtlingspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Astrid Damerow, hat den heutigen (09. September 2015) Bericht von Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen in Erstaufnahmeeinrichtungen kritisiert:

„Hunderte neu angekommene Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen werden nur Montags-Freitags von 08:00-16:00 Uhr medizinisch versorgt. Und die Landesregierung sieht keinen Handlungsbedarf. Das ist untragbar“, erklärte Damerow nach der Ausschusssitzung in Kiel.

Von gerade angekommenen Flüchtlingen ohne ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache und des deutschen Gesundheitswesens könne nicht erwartet werden, in Bedarfs- geschweige denn Notfällen die richtigen Schritte zu ergreifen. Diese Entscheidung an Mitarbeiter von Wachdiensten zu delegieren, sei sowohl gegenüber den Flüchtlingen als auch gegenüber den Wachdienstmitarbeitern unverantwortlich.

„Krankheiten richten sich weder nach Wochentagen, noch nach Öffnungszeiten. Auch nachts und am Wochenende muss angesichts der Vielzahl von Flüchtlingen in Erstaufnahmeeinrichtungen medizinisch geschultes Personal verfügbar sein. Ich erwarte von der Landesregierung schnellstmöglich ein Konzept, wie die medizinische Versorgung der Flüchtlinge in allen Erstaufnahmeeinrichtungen auch am Wochenende langfristig sicher gestellt werden kann“, so Damerow.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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