Johannes Callsen

Johannes Callsen
Minderheitenbeauftragter der Ministerpräsidenten

| Nr. 011/13

Küstennebelkoalition will aus Gefälligkeit zu alten Freunden 380.000 Euro in ein Fass ohne Boden aus Mecklenburg-Vorpommern versenken!

Mit Fassungslosigkeit hat CDU-Fraktionschef Johannes Callsen auf die Ankündigung der Küstennebelkoalition reagiert, im kommenden Jahr 380.000 Euro für bereits in Mecklenburg-Vorpommern gescheiterte Öko-Projekte des ehemaligen schleswig-holsteinischen Umweltministers Prof. Berndt Heydemann vorzusehen.

Die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Grünen und SSW hatten in ihrer gestrigen (09. Januar 2012) Pressekonferenz zunächst angekündigt, 130.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie über eine „Bio-Informenta“ ausgeben zu wollen.

„Allein das ist Irrsinn. Jeder weiß, worum es geht. Der ehemalige schleswig-holsteinische Umweltminister Berndt Heydemann versucht seit Monaten, durch Einzelgespräche auf den Fluren des Landeshauses Geld für sein in Mecklenburg-Vorpommern krachend gescheitertes Projekt locker zu machen. Offenbar will Herr Stegner ihm nun aus der Patsche helfen. Die Grünen und der SSW machen mit. Man fasst es nicht“, so Callsen.

2007 hatte Mecklenburg-Vorpommern laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22. Oktober 2009 die Förderung eingestellt, weil statt der von Heydemann für seinen Park in Nieklitz erwarteten 130.000 Besucher pro Jahr nur 12.000 kamen. Etwa 3,7 Millionen Euro Fördergelder hatte Mecklenburg-Vorpommern sich bis dahin laut FAZ den Lebenstraum des ehemaligen schleswig-holsteinischen Umweltministers kosten lassen.

„Nicht genug, dass Stegner und Co. nun Geld in eine Machbarkeitsstudie für ein erwiesenermaßen erfolgloses Projekt stecken wollen. SPD, Grüne und SSW wollen noch vor Abschluss der Studie für 250.000 Euro genau die Modelle kaufen, die in Mecklenburg-Vorpommern trotz teurer Hinweisschilder schon keiner sehen wollte. Das ist eine unglaubliche Unverschämtheit gegenüber den Steuerzahlern“, so Callsen.

Der CDU-Fraktionschef betonte, dass in all den Jahren aus dem so genannten „Zukunftszentrum Mensch-Natur-Technik-Wissenschaft“ weder ein ernst zunehmendes wissenschaftliches Projekt, noch ein Patent hervor gegangen sei.

„Rot-Grün-SSW bedient hier ungeniert seine Klientel aus Mitteln des Landeshaushaltes. Dies ist nicht nur Geldverschwendung, sondern unverantwortbare Geldverbrennung. Auch wenn die Verpackung einen neuen Namen bekommt, bleibt der Inhalt doch der Gleiche“, so Callsen abschließend.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
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