Astrid Damerow

Astrid Damerow
Europapolitik

| Nr. 061/14

Nette Worte helfen den Polizisten nicht gegen zunehmende Gewalt, Herr Albig

Die polizeipolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Astrid Damerow, hat Ministerpräsident Torsten Albig angesichts dessen heutiger (05. Februar 2014) Ansprache vor Führungskräften der Landespolizei ein eklatantes Missverhältnis zwischen Reden und Handeln vorgeworfen:

„Unsere Polizisten brauchen einen funktionierenden Digitalfunk, damit sie zu ihrer Verteidigung Verstärkung rufen können – das kriegt die Landesregierung nicht hin. Unsere Polizisten brauchen Kolleginnen und Kollegen, die zu ihrer Verstärkung ausrücken können – die Landesregierung streicht Stellen. Unsere Polizisten brauchen das Vertrauen und die Rückendeckung der Landesregierung – deren erste Amtshandlung war mit der Einführung der persönlichen Kennzeichnungspflicht ein unsäglicher Misstrauensbeweis“, erklärte Damerow.

Es sei mehr als bemerkenswert, dass am Tag dieser netten Worte des Ministerpräsidenten weitere Kürzungspläne der Landesregierung bei der Wasserschutzpolizei an der Westküste öffentlich würden. Die Berichterstattung zeige deutlich, dass die Stelleneinsparungen sehr wohl Auswirkungen auf die Präsenz der Polizei in der Fläche haben werden. Von den Versprechungen, den operativen Bereich auszuklammern, sei nichts mehr übrig.

Recht habe Albig allein mit der Aussage, dass der Respekt gegenüber der Polizei stellenweise dramatisch gesunken sei.

„Das ist leider richtig. Um diesen Respekt zurück zu gewinnen, bräuchte unsere Polizei als erstes den Respekt der Landesregierung. Daran fehlt es aber ebenso dramatisch“, so die CDU-Abgeordnete.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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