Jens-Christian Magnussen

Jens-Christian Magnussen
Energiepolitik

| Nr. 593/2014

SPD-geführte Landesregierung versetzt Westküste einen weiteren Schlag

Der Brunsbüttler CDU-Abgeordnete Jens-Christian Magnussen hat die SPD-geführte Landesregierung am Rande der heutigen (26. November 2014) Sitzung des Wirtschaftsausschusses scharf kritisiert:

„Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung verkündete heute die Fortsetzung der Prüfung einer Landesbeteiligung an der Finanzierung der Mehrzweck-Pier durch die mittlerweile fünfte Bedarfsanalyse. Dänemark hat mit den Häfen auf Römö und in Esbjerg längst Fakten für Offshorewindparks geschaffen. Die SPD-geführte Landesregierung versetzt der Westküste damit einen weiteren Schlag “

Den regionalen Akteuren sei im Gegensatz zur Landesregierung immer klar gewesen, dass es sich nicht ausschließlich um eine Offshore-Pier handele, sondern diese für alle Wirtschaftsgüter ausgelegt sein sollte. Gleichwohl wäre der Service für Offshore-Windparks das Rückgrad der Wirtschaftlichkeit gewesen.

„Wenn in Schleswig-Holstein Zukunftsinvestitionen über einen Zeitraum von beinahe zehn Jahren immer wieder aufs neue geprüft werden, dann muss man sich über eine Abwanderung von Unternehmen nicht wundern“, so Magnussen.

Mittlerweile werde die Brunsbüttler Mehrzweck-Pier sowohl von der Landesregierung als auch von den privaten Investoren in Frage gestellt. „Und zwar deshalb, weil die Realisierung dieses Projekts einfach zu lange dauert. Das ist traurig und sagt viel über die wirtschaftspolitische Kompetenz dieser Landesregierung aus,“ so Magnussen.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
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