Astrid Damerow

Astrid Damerow
Europapolitik

| Nr. 276/13

Unsere Polizei geht auf dem Zahnfleisch

Die polizeipolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Astrid Damerow, hat heute (14. Mai 2013) Konsequenzen aus dem hohen Krankenstand von Polizeibeamten in Schleswig-Holstein gefordert.

„Der Krankenstand bei Beamtinnen und Beamten im Polizeidienst liegt deutlich über dem Durchschnitt. Das zeigt, dass die Belastungsgrenze weit überschritten ist. Die Mitarbeiter gehen buchstäblich auf dem Zahnfleisch. Stellenkürzungen im Polizeidienst und Strukturveränderungen nach dem Rasenmäherprinzip sind indiskutabel. Handlungsfähigkeit und Effektivität der Polizei dürfen nicht weiter gefährdet werden“, erklärte Damerow in Kiel.

Die CDU-Abgeordnete betonte, dass gerade im Polizeidienst den besonderen Belastungen Rechung getragen werden müsse. Diese stünden einer Verlagerung der Arbeit auf weniger Mitarbeiter deutlich entgegen. Zudem sei nur eine gesunde Polizei den aktuellen Herausforderungen gewachsen.

„Auch die Leistungsfähigkeit von Polizisten hat natürliche Grenzen. Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn gebietet, dass diese Grenzen nicht überschritten werden. Ansonsten werden wir in Zukunft mit einem weiteren Anstieg des Krankenstandes zu rechnen haben. Die Landesregierung muss endlich klarstellen, dass es keine Stellenstreichungen im Polizeidienst geben wird“, so Damerow.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
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