Katja Rathje-Hoffmann

Katja Rathje-Hoffmann
St. Fraktionsvorsitzende, Sozialpolitische Sprecherin, Frauen und Gleichstellung, Pflege, Kindertagesstätten

| Nr. 356/15

Verhalten der Landesregierung wird immer unglaublicher

Zu den neuesten Meldungen zum Friesenhof und den jüngsten Antworten zweier Kleiner Anfrage durch die Landesregierung erklärte heute (31. Juli 2015) die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann:

„Das Verhalten des Sozialministeriums wird immer unglaublicher. Mindestens 61 Beschwerden hat es gegen den Friesenhof in nur zweieinhalb Jahren gegeben und die Landesregierung rechtfertigt Eingriffe in die Rechte der Heimkinder mit dem Verweis auf den Einzelfall.“

Das Sozialministerium habe wieder einmal bestätigt, dass es seiner Aufgabe, Kinder und Jugendliche zu schützen, nicht nachgekommen sei.

„Das Bundeskinderschutzgesetz ist seit 2012 in Kraft, aber die Landesregierung hat offenbar kein Interesse, darauf zu achten, dass die darin enthaltenen Rechte auch für Heimkinder in Schleswig-Holstein eingehalten werden“, so Rathje-Hoffmann.

Unverständnis äußerte Rathje-Hoffmann auch gegenüber der Weigerung der Landesregierung, weitere Einrichtungen zu benennen, die mit gleichen oder ähnlichen pädagogischen Konzepten wie denen des Friesenhofes arbeiten.

„Zu einer lückenlosen Aufklärung gehört es, dass die Landesregierung auch alle Karten auf den Tisch legt. Aber wieder einmal hüllt sie sich in Schweigen“, kritisierte Rathje-Hoffmann.

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