Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 533/13

Wendes öffentlich zur Schau getragene Ahnungslosigkeit ist unglaubwürdig

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Heike Franzen, hat angesichts der gestrigen (01. Oktober 2013) Berichterstattung des NDR über die Arbeitsbedingungen für befristetet beschäftigte Lehrerinnen und Lehrer in Schleswig-Holstein ein parlamentarisches Nachspiel angekündigt:

„Wir werden klären, wer für den skandalösen Umgang mit befristet beschäftigten Lehrkräften in Schleswig-Holstein verantwortlich ist“, kündigte Franzen an.

Der Bericht des NDR hinterlasse den Eindruck, dass in Schleswig-Holstein befristet arbeitende Lehrkräfte mit Methoden des Lohndumpings abgespeist würden. Franzen wies darauf hin, dass die Regierungsfraktionen seit Monaten eine vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem Thema verzögern. Gerade deshalb sei die von Bildungsministerin Professor Wende öffentlich zur Schau gestellte Ahnungslosigkeit völlig unglaubwürdig.

„Wende bereitet seit Monaten einen Bericht zu befristet arbeitenden Lehrkräften vor. Wie kann sie in dieser Situation behaupten, von der Situation keine Ahnung zu haben? Irgendjemand im Bildungsministerium muss die geschilderten Verfahren schließlich eingeführt haben“, so Franzen.

Erschüttert zeigte sich Franzen darüber, dass Lehrkräfte und Direktoren sich bis auf wenige Ausnahmefälle nur anonym äußern wollten, weil sie ansonsten Nachteile befürchteten.

„Diese Angst zeigt eindeutig, mit welchen Methoden unser Bildungsministerium offensichtlich versucht, öffentliche Kritik im Keim zu ersticken. Diese Ministerin hat entweder auch hier keine Ahnung von der Praxis, oder sie kann ihre behauptete Linie nicht durchsetzen“, so Franzen.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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