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zu TOP 27: Landesregierung verschläft notwendiges Baustellenmanagement an der A7

In der heutigen Plenartagung (31. Mai 2013) zur Debatte um die Vorbereitung des 2014 beginnenden sechsstreifigen Ausbaus der A7 zwischen Bordesholm und Hamburg und des achtstreifigen Ausbaus in Hamburg nördlich und südlich des Elbtunnels hat der Bad Segeberger Landtagsabgeordnete Volker Dornquast mehr Engagement der Landesregierung gefordert:

„Die Landesregierung muss mehr Schwung und Ideenreichtum beim Baustellenmanagement zeigen! Sie darf sich nicht darauf zurückziehen, dass der Verkehr ja vierspurig auf schmaleren Streifen weiterlaufen wird, nach dem Motto, dass das alles schon nicht so schlimm werden wird.“

Es dürfe nicht übersehen werden, dass es auf der gesamten Strecke neben den Straßenarbeiten auch Brückenbaumaßnahmen samt dem Autobahndeckel in Hamburg geben werde. Die Landesregierung müsse deshalb dafür Sorge tragen, dass die Pendler runter von der Straße kommen und rauf auf die Schiene. Das erreiche man aber nicht damit, die freien Kapazitäten in den derzeit fahrenden Zügen auf den Pendlerachsen in Schleswig-Holstein zu untersuchen, um daraus ein zusätzliches Angebot für die Pendler zu schnitzen.

„Wir brauchen insbesondere im Hamburger Kraftgürtel eine erhebliche Attraktivitätssteigerung mit einer Taktverdichtung, damit die Autofahrer eine tatsächliche Alternative zu den Staus haben. Es ist einfach zu wenig, wenn sich die Landesregierung darauf zurückzieht, dass möglicherweise zusätzlich erforderliche Park and Ride-Plätze von den Gemeinden zu bauen sind und das Land gnädigerweise Planungshilfe geben wird (Drucksache 18/766). Damit übersieht die Landesregierung bewusst die Ursache für diesen Bedarf“, sagte Volker Dornquast.

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