Katja Rathje-Hoffmann

Katja Rathje-Hoffmann
St. Fraktionsvorsitzende, Sozialpolitische Sprecherin, Frauen und Gleichstellung, Pflege, Kindertagesstätten

| Nr. 415/12

zu TOP 35: Die Landesregierung muss alle Beteiligten in den Sozialdialog einbeziehen

In ihrer Rede zu TOP 35 „Attraktivität des Pflegeberufes stärken“ mahnte die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, eine Einbeziehung aller Beteiligten an:

„Meine Fraktion teilt ausdrücklich das Ziel, die Attraktivität des Pflegeberufes weiter zu stärken. Nur so werden wir den steigenden Personalbedarf im Pflegebereich decken können und die Pflege in Schleswig-Holstein zukunftsfähig machen“, erklärte Rathje-Hoffmann in Kiel.

Dazu müssten allerdings alle Beteiligten eingebunden werden, auch wenn sie andere Meinungen vertreten als die Regierungsparteien. Zum von Sozialministerin Kristin Alheit für den 10. September 2012 einberufenen Sozialdialog sei beispielsweise der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste nicht einmal eingeladen worden.

Rathje-Hoffmann: „Dieser Verband vertritt im Bereich der ambulanten und stationären Pflege einen überwiegenden Teil der Einrichtungen im Land. Wer die Pflege zukunftsfähig machen will, der darf so einen Verband nicht vom Dialog ausschließen.“

Die CDU-Fraktion fordere darüber hinaus, dass zusätzliche Ausbildungsplätze in der Altenpflege bedarfsgerecht verteilt werden. Sie wies darauf hin, dass die CDU-geführte Vorgängerregierung von nun in Rede stehenden 200 Ausbildungsplätzen selbst 120 in den Haushalt eingepflegt hatte.

Im Fall der öffentlich diskutierten Sprachanforderungen an Pflegekräfte wies Rathje-Hoffmann darauf hin, dass in Folge des vom Sozialministerium ausgesprochenen Arbeitsverbotes inzwischen zwei Pfleger zurück nach Spanien und zwei nach Baden-Württemberg gewechselt sind:

„Das Ministerium hat diese unsinnige Regelung viel zu spät zurück genommen, wie die Abreise der Pflegekräfte beweist. So schafft man keine zukunftssichere Pflege!“, stellte Rathje-Hoffmann.

Sie forderte abschließend eine umfassende Ausbildungs- und Imagekampagne für den Pflegeberuf.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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