Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 365/13

zu TOP 37: Wo bleibt das Konzept zur Verringerung der Zeitarbeitsverträge von Lehrkräften?

In ihrem heutigen (18. Juni 2013) Debattenbeitrag zu TOP 37 hat die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Heike Franzen, Bildungsministerin Professor Waltraud Wende aufgefordert ihren ständigen Ankündigungen endlich Taten folgen zu lassen.

„In Berlin hat Frau Wende unter großer Beachtung erzählt, sie wolle die zeitlich befristeten Anstellungen bei Lehrkräften verringern. Vor knapp einem Jahr hat sie erklärt, dass Lehrkräfte nicht wie Leiharbeiter behandelt werden dürfen. Tatsächlich ist unter ihrer Verantwortung die Zahl der Zeitverträge um mehr als 20 Prozent gestiegen. Und Sie tun nichts dagegen, Frau Wende“, erklärte Franzen in Kiel direkt an die Bildungsministerin gerichtet.

Die Landesregierung müsse endlich das angekündigte Konzept zur Verringerung der Zeitarbeitsverträge für Lehrkräfte vorlegen. Stattdessen wurde unter der Verantwortung von Professor Waltraud Wende die Anzahl um 275 auf 1619 Lehrkräfte mit Zeitarbeitsverträgen weiter erhöht.

„Wenn Frau Wende ein Problem zur Chefsache macht, wird es schlimmer. Das ist die Lehre, die wir alle daraus ziehen müssen“, so Franzen.

Vor dem Hintergrund des von der Ministerin ausgewiesenen strukturellen Defizits sei Schleswig-Holstein darauf angewiesen, gut ausgebildete Lehrkräfte im Land zu behalten. „Das gelingt nur, wenn wir unseren Lehrkräften die bestmöglichen Arbeits- und attraktive Rahmenbedingungen bieten. Jeder Euro, der in die Bildung investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und des Landes Schleswig-Holstein“, betonte Franzen abschließend.


Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Sprechen Sie uns an:


Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

Pressemitteilungen filtern

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mit Klick auf den Button zeigen Sie sich einverstanden. Weiterlesen …
Akzeptieren