CDU-Fraktion

Der Rücktritt des Universitätsrates ist nicht nachvollziehbar

Die hochschulpolitischen Sprecher der Fraktionen von CDU und FDP im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Daniel Günther und Kirstin Funke, haben den heute (27. Mai 2010) bekannt gewordenen Rücktritt des Universitätsrates bedauert. Gleichzeitig dankten Günther und Funke den bisherigen Mitgliedern für deren Arbeit:

Es ist sehr bedauerlich, dass die externen Mitglieder ihre fachliche Kompetenz nun nicht mehr zur Verfügung stellen und das Verfahren zu künftigen Strukturentscheidungen nicht begleiten wollen. Dieser Schritt ist für mich nicht nachvollziehbar, denn gerade jetzt wäre ihre Unterstützung für die Hochschullandschaft Schleswig-Holsteins außerordentlich hilfreich“ so Funke.

Günther betonte, die bisherigen Mitglieder des Universitätsrates hätten ohne Zweifel Recht mit ihrer Aussage, dass die Universitäten nicht die Haushaltslage unseres Landes zu verantworten haben. „Auch die Universitäten sind jedoch Teil des Landes, das in dieser katastrophalen Haushaltslage steckt. Umso bedauerlicher ist es, dass die Mitglieder des Universitätsrats in dieser schwierigen Phase darauf verzichten, durch fachliche Beratung ihren Beitrag zur Überwindung der Haushaltslage zu leisten“, erklärte der CDU-Politiker.

Funke bezeichnete den Hinweis, nicht die Universitäten hätten die schwierige Haushaltslage zu verantworten, allerdings als überflüssig: „Dies gilt für viele andere Bereiche auch, die ebenfalls von drastischen Sparmaßnahmen betroffen sein werden“, so die FDP-Politikerin.

„Gerade jetzt wäre die Beratung durch kluge Köpfe im Land gefragt, damit auf der Grundlage dieser Vorschläge die richtigen Entscheidungen getroffen werden können“, so Günther.

Auch Funke betonte: „Die Haushaltsstrukturkommission hat ein Konzept zur Konsolidierung vorgelegt. Wer einen Baustein daraus entfernen möchte, sollte auch sagen, wie die Lücke gefüllt werden soll. Es ist sehr ärgerlich, dass sich die externen Mitglieder des Universitätsrats aus dieser Diskussion verabschieden.

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