Heiner Rickers

Heiner Rickers
Agrar und Umwelt, Ländliche Räume, Tierschutz

Landwirtschaft | | Nr. 148/21

Guten Kompromiss gefunden

Für die CDU-Landtagsfraktion begrüßte ihr agrar- und umweltpolitischer Sprecher Heiner Rickers die heute vom Kabinett beschlossene Pflanzenabfallverordnung:

„Diese Verordnung wurde aufgrund des erlassenen Kreislaufwirtschaftsgesetzes erforderlich. Mit dem erzielten Kompromiss können betroffene Betriebe in Landwirtschaft und Gartenbau gut leben, ist doch weiterhin das Verbrennen in Ausnahmefällen gewährleistet.“

In den letzten Jahren habe sich durch schlagkräftige Technik und einen lukrativen Markt für Hackschnitzel das Verbrennen von Knickbusch in Schleswig-Holstein fast erledigt, so Rickers. Die anstrengende Handarbeit mit der Motorsäge gehöre glücklicherweise der Vergangenheit an, das Aufputzen oder Auf-den-Stock-setzen der rund 55 000 Kilometer Knicks werde in der Regel von Dienstleistern mit schlagkräftigen Maschinen durchgeführt, das anfallende Holz als Brennholz oder Holzhackschnitzel für Heizanlagen oder als organischer Dünger klimaneutral und sinnvoll eingesetzt.

Traditionsfeuer wie Biikebrennen, Osterfeuer oder das gemütliche Lagerfeuer blieben vom Verbot unberührt. Die CDU-Landtagsfraktion begrüße die Neuigkeiten ausdrücklich.

„Um z.B. giftige Pflanzen in Gärtnereien sicher entsorgen zu können, dürfen diese auch weiterhin aufgebrannt werden. Wenn es bei der Gehölz- oder Knickpflege mit nur geringen Restholzmengen nicht lohnt, damit zum Wertstoffhof zu fahren oder den teuren Holzschredder kommen zu lassen, kann man auch hier weiterhin das Busch verbrennen. Wo immer möglich, kommen wertvolle Rohstoffe in die Kreislaufnutzung, Tradition und Ausnahmen bleiben trotzdem ohne große Bürokratie bestehen.“

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
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