Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 514/11

Heike Franzen zur Killerspielwerbung auf der Internetseite www.torsten-albig.de

Die Bildungsexpertin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Heike Franzen, hat die seit gestern (23. November 2011) Abend auf der Internetseite www.torsten-albig.de dem Video von der Veranstaltung „Gutes Regieren“ vorgeschaltete 22-sekündige Werbung für ein Ego-Shooter-Spiel mit Erschrecken zur Kenntnis genommen:

„Seit Jahren wissen wir, was solche „Killerspiele“ in jungen Menschen verursachen können. Es ist mir deshalb unerklärlich, wie ein in Verantwortung stehender Politiker eine solche Werbung auf seinem persönlichen Internetauftritt überhaupt zulassen kann“, erklärte Franzen in Kiel.

Herr Albig habe im Text vor dem Link zum Video unter der Überschrift gutes Regieren die Bedeutung eines Lernprozesses bei der politischen Entscheidungsfindung betont.

„Ich frage mich, welcher Lernprozess zu seiner Entscheidung geführt hat, solche Werbung auf seiner persönlichen Internetseite nicht zu unterbinden“, so Franzen.

Die Bildungsexpertin zitierte in diesem Zusammenhang den SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Baasch aus dessen Rede in der aktuellen Stunde des Schleswig-Holsteinischen Landtages zu den tragischen Ereignissen in Emsdetten im November 2006.

Genaues Hinsehen der Verantwortlichen ist wichtig, damit sich die Kinder und Jugendlichen nicht in einer virtuellen Welt verlieren. Sie müssen lernen, Nein zur Gewalt zu sagen.

Franzen abschließend: „Zum genauen Hinsehen gehört auch, die Schaltung solcher Werbung für Killerspiele auf der eigenen Seite zu unterbinden.“

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