Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 435/13

Kinder dürfen nicht die Leidtragenden der Probleme in der Eingangsphase der Grundschulen sein

Nach der heutigen (15. August 2013) Anhörung im Bildungsausschuss hat die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Heike Franzen, eine Flexibilisierung der Eingangsphase der Grundschule gefordert:

„Kinder dürfen nicht die Leidtragenden der Probleme in der Eingangsphase der Grundschulen sein“, forderte Franzen in Kiel.

Derzeit muss jedes Kind in Schleswig-Holstein, das zum Stichtag 31. Juli das sechste Lebensjahr vollendet hat, eingeschult werden.

Aus der Anhörung wurde deutlich, dass es mit der Umsetzung dieser Regelung an den Schulen offensichtlich Probleme gibt. So sind noch nicht alle Lehrerinnen und Lehrer ausreichend fortgebildet. Auch die notwendige sozial- und sonderpädagogische Unterstützung ist an den Grundschulen noch nicht gewährleistet.

„Dadurch werden Schulen mit Aufgaben überfordert, für die sie noch nicht ausgestattet sind. Darunter leiden die betroffenen Kinder, deren Mitschüler und auch die Lehrkräfte“, stellte Franzen fest.

Bis die Grundschulen entsprechend ausgestattet seien, sollten deshalb alle bestehenden Möglichkeiten der Förderung innerhalb und außerhalb der Schule genutzt werden. Dazu könne auch eine Rückstellung mit entsprechendem Förderangebot für das Kind besser sein, als eine bedingungslose Einschulung.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
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