Johannes Callsen

Johannes Callsen
Minderheitenbeauftragter der Ministerpräsidenten

| Nr. 363/10

Nicht in die Mottenkiste greifen, Herr Tietze!

Zu der Pressekonferenz des DGB zum Ausbildungsmarkt in Schleswig-Holstein erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und mittelstandspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Johannes Callsen:

Alljährlich kommt der DGB mit der gleichen Leier: Erfolge auf dem Ausbildungsmarkt gebe es keine, da die Zahlen verfälscht sind. Auch dieses Mal liefert der Gewerkschaftsdachverband dafür keinen endgültigen Beweis. Umso erstaunlicher sei es, wie die Grünen auf die Pressemitteilung reagiert. Das Thema Ausbildungsumlage ist längst vom Tisch. Die Grünen sollten sich den Griff in die Mottenkiste sparen, so Callsen. Eine Ausbildungsumlage führe nur dazu, dass sich Betriebe von der Ausbildung freikaufen und Ausbildung sich weg von der betrieblichen Praxis hin zur Verstaatlichung bewege.

Trotz Rekord-Rezession und weltweiter Wirtschaftskrise haben die Unternehmen in Schlewig-Holstein auf hohem Niveau ausgebildet. Dafür gebührt dem Handwerk und den kleinen und mittleren Unternehmen in Schleswig-Holstein Dank. Es ist bezeichnend, dass weder DGB noch Bündnis \'90/Die Grünen dies auch nur erwähnen, verdeutlicht der CDU-Wirtschaftsexperte. Seitdem die CDU in Schleswig-Holstein wieder regiere, sei die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen bis zur Krise deutlich angestiegen. Seit 2005 konnte die Jugendarbeitslosigkeit nahezu halbiert werden. Diesen Erfolg kann auch der DGB-Landeschef nicht klein rechnen, so Callsen. Ohne eine erfolgreiche Ausbildungspolitik wäre dies nicht möglich gewesen.

Zur Integrierten Ausbildungsstatistik erklärt Callsen: Auch hier sind die Grünen mal wieder scheinheilig. Herr Tietze war herzlich eingeladen, sich unserem Antrag zur Integrierten Ausbildungsstatistik im Wirtschaftsausschuss anzuschließen. Dies hat er jedoch nicht getan. Offensichtlich schreite Herr Tietze nur zur Tat, wenn DGB ihn zuvor ausdrücklich aufgefordert hat. Das ist schon ein sehr peinlicher Vorgang, ergänzt Callsen, zumal das Thema nicht neu ist und auf der Wirtschaftsministerkonferenz bereits verfolgt wird.

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