Hans-Jörn Arp

Hans-Jörn Arp
Parlamentarischer Geschäftsführer, Verkehr

| Nr. 367/10

Ob über oder unter Wasser – gut, dass die Dänen sich die Fehmarnbeltquerung nicht madig machen lassen!

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hans-Jörn Arp, hat die Haltung von Bevölkerung und Regierung in Dänemark zur Fehmarnbeltquerung heute als beispielhaft bezeichnet:

„Dort werden Alternativen zu gefundenen Lösungen geprüft. Das ist gut und richtig. Aber in Dänemark wird nicht jede Meldung aus dem Zusammenhang gerissen, um ein beschlossenes Jahrhundertprojekt schlecht zu reden und erneut in Frage zu stellen.“

Auf dänischer Seite habe man verstanden, dass Verbindungsachsen entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg und damit die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen sind. Gutachten, nach denen ein Tunnel unter dem Fehmarnbelt kostengünstiger als bisher veranschlagt gebaut werden könnte, während eine Brücke über den Fehmarnbelt wohl teurer als bisher veranschlagt würde, führten deshalb in Dänemark zu einer ernsthaften Diskussion über die Alternativen „Tunnel“ und „Brücke“.

„Nur in Deutschland suchen sich Gegner der Beltquerung – wie der Kollege Tietze von den Grünen und Teile der Nord-SPD – wieder nur den einen Teil der Meldung heraus, um das beschlossene Gesamtprojekt erneut in Frage zu stellen. Es ist schon bezeichnend, dass die schleswig-holsteinischen Grünen sich unseren dänischen Nachbarn gegenüber als Nachhilfelehrer aufspielen wollen“, so Arp.

Es bleibe dabei: Das Gutachten betreffe ausschließlich die dänische Seite des Vertrages. Die Entscheidung liege deshalb auch ausschließlich beim dänischen Investor. Deshalb sei die schleswig-holsteinische Politik überhaupt nicht gefordert.

„Offensichtlich reicht es unseren Grünen nicht, nur in Deutschland wichtige Verkehrsprojekte zu blockieren. Ich frage mich ernsthaft, weshalb sich Herr Tietze nicht vor den Bohrern des Gotthardtunnels in der Schweiz angekettet hat“, so Arp abschließend.

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